Workshop Messergriffe

Fast jeder hat ein Küchenmesser, das er gern benutzt, das aber einen unansehnlichen Plastikgriff hat. Oder man findet ein tolles altes Messer auf dem Flohmarkt, dessen Holzgriff durch die Spülmaschine oder das Alter in Mitleidenschaft gezogen wurde. Mit etwas Anleitung und den Möglichkeiten der DingFabrik lässt sich in wenigen Stunden ein selbst gestalteter Griff herstellen, der das alte Messer zum Schmuckstück und Unikat macht. Das Schleifen und Polieren der Klinge ist ebenfalls möglich und dann nur noch eine Kleinigkeit. Der Workshop „Messergriffe aus Holz“ von und mit Heinrich Gausepohl bietet die Möglichkeit, verschiedene schöne Holzarten, manuelle Werkzeuge und ein paar Spielregeln bei der Bearbeitung kennenzulernen.

Zunächst wird der alte Griff entfernt: Vorhandene Nieten werden herausgeschlagen oder gebohrt, der Plastikgriff aufgesägt oder abgeschlagen. Welches Holz soll für den neuen Griff verwendet werden, Eiche/Esche/Robinie/Mahagoni/Eibe/Walnuss/Goldregen/Zwetschge/Kirsche/Wacholder? Wer alte Möbel hat, hat vielleicht sogar ein Stückchen Palisander, das heute nicht mehr gehandelt werden darf und daher nur aus Recyclingmaterial stammen kann. Der Verlauf der Maserung muss beachtet werden, damit das Teil später gut aussieht. Ganz entscheidend ist die Form, die sowohl zu der Klinge wie auch zur Hand und zum Geschmack des Benutzers passen muss.

Die Umrisse des neuen Griffs werden auf zwei Halbschalen übertragen und grob ausgesägt. Für den Erl (den Stiel der Klinge) muss mit dem Beitel eine genau passende Vertiefung ausgehoben werden. Dann werden die Löcher für die Nieten gebohrt und die Schalen mit dem Erl verklebt. Als Nieten dienen kurze Messingstifte, die exakt in die Bohrung passen müssen. Jetzt wird die scharfe Klinge abgeklebt und die endgültige Form des Griffs durch Bearbeitung mit dem Beitel oder durch Schleifen gestaltet. Dabei wird immer wieder an der eigenen Hand Maß genommen, bis die Form stimmt. Der letzte Feinschliff macht das Holz seidenweich und eine Schicht Leinöl bringt die Maserung zum Leuchten. Der neue Griff ist fertig!

14. Sep 2018  |    |  Review,Upcycling,Workshops  |  » Kommentieren

Tag des guten Lebens 2018, Agnesviertel

Beim Tag des guten Lebens gehören die Straßen eines ganzen Kölner Stadtteils für einen Tag den Anwohnern und Vereinen. Die Bürgerinitiative Agora Köln ermöglicht seit 2013 den Bewohnern jeweils eines Viertels, ihren Stadtteil einen Tag lang so zu gestalten, wie sie ihn sich wünschen und setzt damit ein Zeichen für den Wandel in Köln.

Wir hatten mit der DingFabrik einen Stand auf der Neusser Straße. Viele Besucher, die uns und das Konzept noch nicht kannten, kamen am 1. Juli vorbei und es ergaben sich zahlreiche interessante Gespräche. Auch mit Kollegen, z.B. aus dem Makerspace Bonn gab es regen Austausch. Anschauliche Beispiele unseres Schaffens gab es anhand von Objekten aus dem Lasercutter, per Diashow und Flyern (die leider zu schnell vergriffen waren).

Selbst Hand anlegen konnten die Kids beim Bau eines Mini-Hauses und beim Textil-Upcycling, indem sie aus bedruckten Jeans- und Wollresten kleine Umhängetaschen basteln konnten.
Unser Pavillon hat leider ein bisschen gelitten und muss repariert werden. Der ganze Auf- und Abbau des Standes sowie der Transport erfolgte autofrei.

 

10. Jul 2018  |    |  Ausstellung,DIY,Misc,Review,Upcycling  |  » Kommentieren

DingFabrik auf der Maker Faire Ruhr 2018 in Dortmund

Mehr als 6.500 Besucher kamen zur dritten Maker Faire Ruhr nach Dortmund, um an mehr als 50 Ständen verrückte Erfindungen zu bestaunen und viele Mitmach-Angebote für alle Altersstufen und Interessensgebiete wahrzunehmen. Mit vier Vertetern der DingFabrik fand man uns wieder in der Stahlhalle an der Strassenbahn. Dabei hatten wir diesmal wieder Dilledöpp, die kleine Version der CNC14 Workshop-Fräse, einen selbstgebauten Schneidplotter mit XY Core Prinzip und viel Gelasergecuttetes unseres selbstgebauten Lasercutters.
Schön war es, alte Kontakte zu treffen, Neue zu knüpfen und uns mit anderen FabLabs und Makern auszutauschen.

Sehr gefreut haben wir uns über viele DingFabrik-Interessierte und Sach-und Geld-Spenden-Zusagen.
Toll war es wieder und wir freuen uns schon auf’s nächste Mal!

18. Mrz 2018  |    |  Ausstellung,Misc,Mitglieder,Review  |  » Kommentieren

Klimatag im Kölner Zoo

Klima-Tag 24. April 2016

Giraffen zum Klimatag im Kölner Zoo

Zum 3. Mal nahm die Ding-Fabrik am Klima-Tag im Zoo teil. Vertreten wurde die Ding-Fabrik durch Robert, Monika, Karla Müller, Chris Strauss und Heide

DingFabrik im Zoo

Bilder: Fabian Mauruschat

 

Baumwolle als Klimakiller

Anhand des Aralsees sollten die katastrophalen Umweltschäden durch den massiven Anbau von Baumwolle aufgezeigt werden. Der früher viertgrößte Binnensee der Welt zwischen Kasachstan und Usbekistan ist innerhalb von 40 Jahren auf ein Viertel seiner ursprünglichen Größe geschrumpft. Ursache ist das intensive Abpumpen von immensen Wassermengen für den Anbau von Baumwolle. Hinzu werden viel Dünger, Herbizide, Pestizide und früher für die Ernte Entlaubungsmittel verwendet, so dass der zurückgebliebene Boden nur noch eine verseuchte Sandwüste ist.

 

Textilrecycling

Neben dem Appell, Kleidung länger zu tragen, gibt es auch die Möglichkeit der Wiederverwendung durch Umgestaltung, Recycling oder auch Up-Cycling genannt. Aus Alt mach Neu. Die geplante Mitmachaktion war für Kinder gedacht. Sie konnten entweder Taschen aus Jeanshosen- Beinen oder alter, eingefärbter Bettwäsche herstellen. Die vorgefertigten Teile bemalten sie mit Textilstiften und befestigten Bänder daran.
Bei der anderen Aktion wurden aus alten Strümpfen Monster-Handpuppen hergestellt. Hierbei waren Näharbeiten gefragt. Beide Angebote fanden regen Anklang bei den Kindern und einige Eltern interessierten sich durchaus für die Thematik.
Ein guter fast regenfreier Tag hinter dem Elefantengehege.

 Text: Heide

13. Jun 2016  |    |  Mitglieder,Neues,Review,Tiere,Upcycling  |  » Kommentieren

Neues Werkzeug von Kreg Tools

Die Holzwerkstatt der Dingfabrik hat, dank einer Spende von Kreg Tools, neue Werkzeuge für die Erstellung von Taschenbohrungen erhalten. In Deutschland noch eher wenig verbreitet, in den USA sehr beliebt, sind Taschenbohrungen eine einfache Möglichkeit, Holzstücke miteinander zu verbinden. Mit den neuen Schablonen erleichtert man sich die Erstellung dieser Taschenbohrungen, selbst mit „zwei Nicht-Handwerker-Händen“ (O-Ton Uwe) bekommt man das hin.

Wir bedanken uns bei Kreg und unserem Kontakt bei der europäischen Distributorin Toolstream, für die Spende. Wir werden in den nächsten Tagen eine kurze Einführung in die Arbeit mit dem Kreg Jig geben.

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14. Apr 2016  |    |  Ankündigung,Review,Werkstatt  |  » Kommentieren

Neues Gerät: Spindelschleifer BBS1 von Maschinenhandel Meyer

bbs1_webDie Holzwerkstatt der Dingfabrik hat seit dieser Woche einen oszillierenden Spindelschleifer. Wir bedanken uns bei der Maschinenhandel Meyer GmbH & Co.KG für die freundliche Spende! Besonderer Dank gilt dabei Frau Caroline Siebert für den netten und kompetenten Kontakt. Das Gerät ist eine wertvolle Ergänzung unseres Maschinenparks und ermöglicht schnelle und präzise Schleifarbeiten in engen Winkeln die sonst nur von Hand ausführbar sind. Wer den Spindelschleifer (und natürlich auch die restliche Werkstatt) nutzen möchte ist wie immer herzlich Willkommen beim freitäglichen Bastelnachmittag.

26. Feb 2016  |    |  Ankündigung,Neues,Review,Werkstatt  |  » Kommentieren

Passagen 2016

Durchgängig positive Rückmeldungen

Die Teilnahme an den Passagen 2016 war ein großer Erfolg.

Im eigens für diesen Zweck leer geräumten, weitläufigen Galerieraum wurde eine Werkschau installiert. Ein 10-köpfiges Team zeigte die Ergebnisse ihres Schaffens in der DingFabrik. Der Makerspace im Kölner Stadtteil Nippes, dessen Räumlichkeiten sonst – bis auf die freitäglichen Bastelabende – den Vereinsmitgliedern vorbehalten sind, bot in diesem Jahr großzügige Öffnungszeiten, die lebhaft genutzt wurden. Ansprechpartner aus den Reihen der Aussteller waren stets anwesend, gaben Auskunft und luden die Besucher zu Mitmachprojekten wie Origami und einem Streetart-Workshop ein.
Zum offiziellen „Cocktail“ am Freitag fanden sich schon am frühen Abend Besucher und Aussteller zusammen. Bei leckeren Kaltgetränken und coolen Sounds aus den Turntables von DJ (und Mitglied) nodepond – unterstützt durch Erich Schall, ließ es sich entspannt feiern, schauen und plaudern.
Immer wieder wurde betont wie gut die Ausstellung gelungen sei und Lob ausgesprochen für die breite Palette an Themen, die Vielfältigkeit und das hohe Niveau der Arbeiten.
So zogen die Verantwortlichen nach einem ebenfalls rege besuchten Abschluß-Sonntag ein erfreuliches Resümee. „Das Interesse an unserer Ausstellung war groß und von allen Seiten gab es durchgängig positives Feedback. Es hat Spaß gemacht und wir freuen uns auf die Passagen 2017.“

Alle Teilnehmer hier noch einmal auf einen Blick:

-> Hans-Werner Guth | Modulares Origami
-> Birgit Urbanus | stamp the street
-> Heinrich Gausepohl | Holzskulpturen
-> Stephanie Körver | WUNDERWERKE
-> Felix Dietz | GOLTGREVER
-> Chris Strauss | „Peng“ Szenen aus Wald und Jägerei
-> Birgit Hellendahl & Henrik L. | CNC14
-> Heide Keller-Scharf | ALT + ALT = NEU + SCHÖN
-> Andreas Ballas | Polstern – altes Handwerk
-> Lydia Oermann | ZART UND HART
-> Birgit Urbanus & Vanessa Geschoreck | glücklicht

 

Hans-Werner Guth | Modulares Origami

Hans-Werner zeigte während der Passagen 2016, wie modulares Origami in seinen Grundzügen funktioniert.

Origami ist weit mehr als ein Kunsthandwerk für Menschen mit Freizeitüberschuss. In mehreren Ländern wurde Origami verpflichtend in den Schulunterricht integriert, da es das räumliche Vorstellungsvermögen und mathematische Verständnis trainiert. In der Technik greifen Unternehmen auf das Know- How von Origami-Künstlern zurück, um Staubsaugerbeutel, Verpackungen oder AirBags zu gestalten.

Modulares Origami ist die Erzeugung von größeren Objekten aus einfachen Grunde­lementen. So lassen sich beispielsweise aus Milch- und Safttüten Streifen schneiden, aus denen mit einfachen Schritten und etwas Geduld Lampen, Sterne und ähnliche Skulpturen entstehen können.

Hans-Werner Guth
post {at} dingfabrik.de

 

Birgit Urbanus | stamp the street – Streetart to go

Stempeln, während wir laufen
Nachrichten hinterlassen
Fragen stellen mit flüssiger Kreide, statt mit Worten
Zum Nachdenken anregen
Den Blick verändern

WER? WIE? WAS? WIESO? WESHALB? WARUM?
WER NICHT FRAGT, BLEIBT DUMM!

Das kennt doch jedes Kind und als Erwachsene vergessen wir es oft wieder. Stelle Fragen und infrage, denn: Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Mit ‘stamp the street’ können wir unsere Ansichten und politischen Meinungen mitteilen, auch wenn gerade niemand hinhört und so laufend für Irritation sorgen. Die Kreide und damit die Nachricht verschwin­det langsam, denn nichts ist für immer und macht so Platz für Neues.

Birgit Urbanus
unikate * recycling art * kunstprojekte
burbanus {at} hotmail.com
+49 152 22794872
www.birgit-urbanus.de

 

Heinrich Gausepohl | Holzskulpturen

Holz ist ein uralter Werkstoff der sich sowohl in reiner Handarbeit wie auch mit Hilfe von Maschinen in Gebrauchsobjekte oder einfach nur schöne Skulpturen verwandeln lässt. Die Metamorphose vom unregelmäßig gewachsenen Baumstamm zum gradlinig und willentlich geformten Objekt ist dabei immer wieder faszinierend, vor allem, wenn die inneren Strukturen erkennbar bleiben.
Häufig ist Recycling möglich, einerseits um Ressourcen zu sparen, aber auch um in Würde gealterten Stücken ein neues Leben einzuhauchen. In manchen Funden im Brennholzstapel, in gefällten Parkbäumen oder im Schwemmholz erkennt der Künstler Strukturen und Figuren, die sich durch behutsame Bearbeitung freilegen lassen. Durch die Kombination mit anderen Werkstoffen oder mit Licht ergeben sich fast unbegrenzte Möglichkeiten für die Gestaltung.

Die Dingfabrik ermöglicht Mitgliedern und interessierten Laien, Holz zu bearbeiten und mit anderen Materialien zu verbinden. In unregelmäßig angebotenen Workshops können Grundtechniken gelernt und eigenen Ideen umgesetzt werden.

Heinrich Gausepohl
heinrich.gausepohl {at} t-online.de
0175 16 74 400

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Stephanie Körver | WUNDERWERKE

Nimmt man sich die Zeit, inne zu halten, entdeckt man am Wegesrand oft wahre Schätze in Form, Struktur und Farbe. Bei genauer Betrachtung gerät man dann manchmal ins Staunen und Wundern.

Stephanie Körver hat ein wachsames Auge für scheinbar unscheinbare Dinge und erkennt Schönheit und Potential wo Viele achtlos wegschauen. Mit feinem Gespür fürs Detail erschafft die Diplom-Designerin mit den gefundenen Schätzen neue Kompositionen, geht spielerisch mit den unterschiedlichsten Materialien um und bringt Artfremdes in überraschenden Kontext. Dies zeigt sich auch in den ausgestellten Werken WUNDERWALL und WUNDERLAMPE, die auf künstlerische Weise die Thematik des Staunens, des sich Wunderns und auch der stillen Hoffnung auf tatsächliche Wunder innehaben.

Stephanie Körver
dipl. Designerin
art & craft [design worx]
www.artandcraft.de

 

Felix Dietz | GOLTGREVER

Die Futterbars von Goltgrever entstanden im Abschlussjahr von Kommunikationsdesigner Felix Dietz als Spin-Off eines neu entwickelten Regalsystems. Durch Erhöhung der Näpfe wird großen wie kleinen Hunden eine ergonomische Haltung bei der Nahrungsaufnahme ermöglicht. Konzeption und Fertigung aller Entwürfe auf dem Weg zur Serienreife wurden in den Räumen der DingFabrik realisiert.

Alle Modelle werden aus FSC-zertifiziertem Massivholz gefertigt und mit schadstofffreien Lacken und Ölen versiegelt. Ausgestellt werden der erste Prototyp sowie die beiden Vorserienmodelle “Vader” und “Carlos”.

Felix Dietz
Kommunikationsdesign
mail {at} goltgrever.de
+49 176 811 44 510
www.goltgrever.de

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Chris Strauss | „Peng“ Szenen aus Wald und Jägerei

Installation, möbelartige Objekte und Zeichnungen …
Auf der Basis von Naturstudien entwickelt die Künstlerin Chris Strauss ornamentale Gebilde, die im Rapport angeordnet den Hintergrund für comic-hafte Bildsegmente bilden.
Unter Einsatz von Lasercutter, Nähmaschine, CNC-Fräse und Siebdruck entstehen Tapeten und gepolsterten Objekte, die die narrativen Ausschnitte in den Raum tragen.
Während der Passagen wurde der Besucher in den Entstehungsprozess eingeladen.

Chris Strauss
art {at} illustrantin.org
+49 163 161 42 71
illustrantin.org

 

Birgit Hellendahl & Henrik L. | CNC14

Die CNC14-Fräse ist eine Erweiterung und Anpassung der ct Hacks Sperrholz-Fräse, die in der Ausgabe 1/14 der ct Hacks (jetzt MAKE) vorgestellt wurde.
Unsere Abweichungen zur Urfräse des Make-Redakteurs und Fräsenentwicklers Carsten Meyer bietet eine größere Arbeitsfläche von rund 120 cm × 66 cm. Die Elektronik besteht aus einem Arduino Uno und einer Motoren-Steuerkarte. Für die Steuerung kommt die Originalversion von GRBL zum Ein­satz.
Um möglichst allen CNC-Begeisterten den Spaß an der Fräse zu ermöglichen, verwenden wir kostenfreie Open Source Programme.

Im vergangenen Jahr entstanden insgesamt 11 dieser Fräsen innerhalb von vier Workshops, die in der DingFabrik stattfanden.
Auch in diesem Jahr sind Workshops in der Köl­ner Dingfabrik und in München geplant.
Bisherige Teilnehmer zeigen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Selbstbau-Fräse in verschiedenen Projekten wie: Gitarrenbau, Möbeldesign, Platinen, Kunst…

Birgit Hellendahl
Henrik L.
www.cnc14.de
hell {at} cnc14.de
+49157 59340410

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Heide Keller-Scharf | ALT + ALT = NEU + SCHÖN

Ich mag es, alten Dingen, Fundstücken, ausgedienten Gebrauchsgegenständen und Verpackungsmaterialien ein neues Leben, ein neues Gesicht und einen neuen Wert zu verleihen. Besonders reizt es mich, Materialien zusammenzubringen, die sich in ihrem ersten Leben niemals begegnet wären, bzw. nicht zusammenpassten. Aufgrund meines Studiums in Textilgestaltung habe ich eine besondere Affinität zum Textilen, dem Material und den Techniken. Spannend war es für mich, das Medium Licht mit textilem Material und anderen Werkstoffen wie Holz, Plastik, Metall und Wachs zu kombinieren.
“Neues aus alten Jeans“, das ist für mich eben­falls von Interesse. Jeans-Stoff lässt sich gut mit Leder, Möbelstoffen, Samt u.a. kombinieren, so dass einzigartige Beutel und Taschen entste­hen.

Heide Keller-Scharf
Scharfkeller {at} gmx.de
+49 221 73 86 29

 

Andreas Ballas | Polstern – altes Handwerk

Was man aus Sperrmüll-Material alles machen kann, sieht man an diesem Sessel. Ursprünglich ausgemustert, bekommt dieses abgeliebte Möbel eine neue Haut. Verwendet wurde ein moderner Bezug aus Microfaserstoff der auch das Interieur von Fahrzeugen der höheren Klassen veredelt.
Hier trifft die alte Handwerkskunst des Polsterns auf die Freude an der Erneuerung.

Andreas Ballas
+49 221 73 86 29

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Lydia Oermann | ZART UND HART

Seit 20 Jahren lässt mich der Siebdruckmit seinen vielen Möglichkeiten nicht los.Besonders die glatten Materialien wie Glas, Plexiglas und andere Kunststoffe interessieren mich, da der oftmals spontan erfolgte Farbauftrag das Cleane und Glatte der Oberflächen bricht und dadurch ein interessantes Spannungsfeld entsteht.
Gern gebe ich Auskunft über die Technik des Siebdrucks und biete, wenn es gewünscht wird, Kurse an.

Lydia Oermann
LYO.ART
mail {at} lydia-oermann.de
+49 176 30639613
www.lydia-oermann.de

 

Birgit Urbanus & Vanessa Geschoreck | glücklicht

Oft vergessen wir im alltäglichen Stress, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen und das zu tun, was uns glücklich macht. Das glücklicht soll uns daran erinnern, uns Zeit für die Dinge oder Menschen zu nehmen, die uns glücklich machen. Einfach mal lachen, machen, lassen, nicht funktionieren und glücklich sein. Fange an, das zu tun, was du liebst. Tue mehr davon und tue es so oft wie möglich. Egal, wofür du dich entscheidest, hauptsache es macht dich glücklich.

Vanessa Geschoreck
Birgit Urbanus
1fachmal.jimdo.com
vanessa.geschoreck {at} gmx.de
+49 152 22794872
birgit-urbanus.de

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Review Repair Café #19

Das 19. Repair Café am 30.01.2016 war wieder ein voller Erfolg. Pünktlich ab 15:00 Uhr trafen Menschen, bepackt mit ihren defekten Lieblingsgeräten, in der DingFabrik ein. Fürs leibliche Wohl gab es Kaffee, frische Waffeln und – dank einer Spende – selbst gemachten Kuchen. Während ein Team vom ZDF das emsige Treiben dokumentierte, häuften sich auf den Tischen Werkzeuge, Teile und aufgeschraubte Geräte aller Art – Lampe, Diaprojektor, Laptop, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Blitzgenerator, Fön, ein altes Radio und vieles mehr. Die zahlreichen freiwilligen Helfer aus den Reihen der DingFabrik und auch einige fachkundige Besucher, legten Hand an und standen allen mit Rat und Tat zur Seite. Für jedes Objekt wurde ein so genannter Laufzettel angelegt, auf dem die Reparatur notiert wurde. Die Auswertung am Abend ergab ein durchaus positives Ergebnis. Über die Hälfte der gut 30 durchgeführten Reparaturen verliefen so erfolgreich, dass der Lebenszyklus der Produkte verlängert werden konnte. In einigen Fällen konnte die Fehlerquelle lokalisiert werden, so dass z.B. nur noch ein Ersatzteil besorgt werden muss. Nur acht mal war leider nichts mehr zu machen.

Wir danken allen Helfern, Bastlern und Gästen!

Der Bericht im Fernsehen wird in einer der nächsten „Volle Kanne“- Sendungen gezeigt.
Das nächste Repair Café findet am 14.5.2016 statt.

4. Feb 2016  |    |  Repair Café,Review  |  » Kommentieren

Review Repaircafé #17

Am 18.07.2015 trafen sich wieder viele Interessierte zum 17. Repaircafé der Dingfabrik. Auch diesmal gab es wieder leckere Waffeln und viele Kekse zu einem leckeren Kaffee. Währenddessen konnten unsere Reparateure ca. 14 Geräten zu einem weiteren Leben verhelfen. Bei zwei Geräten wurde zumindest eine Möglichkeit zur Reparatur aufgezeigt, auch wenn die entsprechenden Teile nicht parat lagen.

Wir danken allen Helfern, Bastlern und Gästen!

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28. Jul 2015  |    |  Repair Café,Review  |  » Kommentieren

Review Dorkbot 03/2015

Bluedisplay

Armin hat mit einem Arduino Due, einem Xoro Tablet für  40 EUR von der Pearl Rampe sein  Projekt „Bluedisplay“ gefertigt.
Im wesentlichen nutzt es den Touchscreen und kommuniziert mit Android via Bluetooth mit dem Due.
Das Nutzerinterface wird auf dem Mikrocontroller gerendert und dann auf dem Display dargestellt.
Touches werden zum Mikrocontroller übertragen und dort verarbeitet.

Es gibt eine App im Playstore namens „bluedisplay„.

Weitere Eckdaten:

  • Reichweite ca. 10 m
  • Stromverbrauch 50 mA wenn nicht verbunden
  • Code ist auf noch auf Google Code zu finden

Ring Clock

Thomas (2) hat eine Ring Clock gebaut. Dazu hat er bei Watterott einen LED Ring (Pixelring) gekauft und musste unbedingt seine 7-Segment-Anzeigen verbauen. Folgende Probleme wurden diskutiert:

  • Problem 1: RTC will die ersten 5 min nicht
  • Problem 2: Uhr bleibt nach 32 Tagen stehen

Daten zum Projekt sind unter hg.handverdrahtet.org zu finden

Fahrradalarmanlage

Marcel hat sein Projekt „Fahrradalarmanlage“ vorgestellt.

Ein WLAN-Modul am Fahrrad wird gekoppelt mit einem Smartphone. Wenn das Fahrrad geklaut wird, dann wird auf dem Handy ein Alarm ausgelöst. Für die Software wurde u.a. meteor.js verwendet.

Feinstaubsensor

Das zweite Projekt von Marcel war ein Feinstaubsensor. Der Sensor wurde an ein WLAN-Modul angeschlossen und beim Radfahren wurde dann parallel eine Kölner Feinstaubkarte erstellt.

29. Jun 2015  |    |  Dorkbot,Review  |  » Kommentieren

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