review: Kabarett in der Dingfabrik

„Die Dingfabrik ist das, was wir draus machen“ – so werden wir immer wieder zitiert. Am Dienstagabend haben wir mal wieder was Neues draus gemacht: Wir haben die Fabrik in ein Theater verwandelt, und zwar in ein richtig cooles:

Unser Küchenpodest, drei Baustrahler, unsere Sofas und Stühle und zwei schwarze Vorhänge – mehr brauchte es nicht, um aus der Dingfabrik einen Theaterraum mit ganz eigenem Charakter zu machen…

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Und mit René Michaelsen, Laurenz Leky und Denis Moschitto hatten wir einfach die besten drei Schauspieler auf der Bühne, um in diesem Raum zusammen mit zahlreichen Gästen den ersten Kabarett-Abend zu erleben.

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Egal ob abgedrehte Psychologen, kölsche Kassenwarte, austickende Zugbegleiter oder einfach Annette und Jörn…René Michaelsen und Laurenz Leky haben die verschiedensten Charaktere mit Vollgas auf die Bühne gebracht. Neben diesem wunderbaren Schauspiel haben sie mit tollen Musikeinlagen den Abend rund gemacht. Und das schönste daran war: Man hat gesehen, dass sie einfach unheimlichen Spaß an dem haben, was sie da tun.

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Zum Abschluss des Abends haben sie gemeinsam mit Denis Moschitto die – in der Sülzer Schulkabarett „Szene“ schon über Jahrzehnte hinweg  legendäre – Asi-Oper aufs Podest gelegt. Das Publikum hat – wie schon in den vergangenen Jahrzehnten – gegrölt vor Lachen!

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Um die 80 Leute haben gemeinsam mit den Dreien diesen unheimlich unterhaltsamen und netten Abend verbracht. Es wurde sehr viel gelacht (und auch ein bisschen geweint ;)) und am Ende waren sich alle einig: Die Dingfabrik ist – neben allem was sie sonst noch ist – auch eine echt coole Theaterlocation.

 

10. Sep 2014  |    |  Kunst,Misc,Neues,Review  |  » Kommentieren

remember remember den neunten September..

Liebe Leute, nur noch ein paar mal schlafen, dann ist es soweit: die Dingfabrik kriegt Kabarettbesuch. Laurenz Leky und René Michaelsen schenken uns einen unterhaltsamen Abend mit ihrem Programm „Jein! – Die große Revue des eingeschränkten Vergnügens! Anschließend gezwungenes Beisammensein.“

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Einen Gastauftritt wird es ebenfalls geben: Denis Moschitto ist auch dabei!

Und nur um es schon mal gesagt zu haben: wir haben Platz für 100 Leute. Ihr wisst also bescheid, wer zuerst kommt…Einlass ist ab acht. Los geht es gegen halb neun.

Wir freuen uns,

bis Dienstag!

5. Sep 2014  |    |  Ankündigung,Kunst,Misc,Neues,Party  |  » Kommentieren

zum allerersten Mal: Kabarett in der DingFabrik

Jetzt zeigt sich einmal mehr, wie cool es ist, dass wir in unsere „neuen“ Räumlichkeiten gezogen sind…jetzt haben wir nämlich so viel Platz, dass wir sogar sagen können: ladies and gentlemen, Bühne frei (also korrekt eher: Küchenpodest frei) wir laden alle zum ersten Dingfabrik-Kabarett-Abend ein! René Michaelsen und Laurenz Leky werden am 9.9. gegen halb 9 ihr Programm „Jein! – Die große Revue des eingeschränkten Vergnügens! Anschließend gezwungenes Beisammensein.“ zeigen.

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Und hier die Ankündigung in ihren Worten:

„Die Bahncard 100 gilt nicht auf der ICE-Sprinter-Verbindung zwischen Frankfurt und Berlin. Stellen Sie die Zutaten nach Herzenslust zusammen (Grillgemüse, Sardinen und Büffelmozarella nur gegen Aufpreis). Das Tagesticket gilt für das gesamte Verbundgebiet, ausgeschlossen sind Rück- und Rundfahrten. Wo immer in Deutschland Freiheit, Flexibilität und Ungebundenheit versprochen werden, ist die einschränkende Relativierung nicht fern. Vor diesem Hintergrund gestalten Laurenz Leky und René Michaelsen einen humorvollen Abend, an dem alle Kalauer, Wortspiele und Politikerwitze im Preis inbegriffen sind. Feingeistige kulturhistorische Anspielungen und mahnende Gesellschaftssatire können bei Bedarf gegen ein zusätzliches Entgelt als Ergänzung gebucht werden. Im Anschluss sind alle Teilnehmenden zum geselligen Ausklang verpflichtet. Es besteht Verzehrzwang.

 

Laurenz Leky (73) wurde an der Universität Pirmasens mit der Arbeit „Zeitgenossenschaft im Spannungsfeld von Schuld und Überschreitung“ exkommuniziert. Er arbeitet als freiberuflicher Hassprediger auf Betriebsfeiern im Umland von Nettetal. René Michaelsen (81) beanstandete über Jahrzehnte hinweg die Professur für Entgrenzungstechnik an der Fachhochschule der Bundesknappschaft in Othmarschen. Sein 1983 verworfenes Pamphlet „Durst – ein deutsches Dilemma“ gilt als Schwellenwerk in der internationalen Alkoholismusbewegung.“

Wir haben jetzt schon Spaß und freuen uns wahnsinnig auf einen tollen Abend mit den beiden und allen die dabei sein möchten. Kommen könnt ihr ab 20Uhr, der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

11. Aug 2014  |    |  Ankündigung,Kunst,Misc,Neues,Party  |  » 1 Kommentar

Jake Rathburn Live – inoffizielle Neueröffnung

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Es ist nunmehr schon ein paar Wochen her, als Jake Rathburn ein kleines „Wohnzimmer-Konzert“ bei uns in der Dingfabrik gegeben hat. Jake Rathburn ist ein Indie-Musiker aus den USA, der momentan selbstorganisiert durch Europa tourt und Konzerte gibt – sei es im Wohnzimmer, im Hackerspace, in Cafés – oder eben auch in der Dingfabrik! Wir nahmen das Konzert zum Anlass, die Dingfabrik nach dem Umzug „inoffiziell“ zu eröffnen. Vor knapp 30 Zuschauern spielte Jake Rathburn seine Musik – inszeniert von zwei Videobeamern, welche von Nodepond, Dingfabrik gestaltet wurden.

Das ganze war so erfolgreich, dass Jake beschlossen hat, Ende Oktober nochmals in der Dingfabrik vorbeizukommen. Mit der Dingfabrik wird die „visuelle Sprache“ weiterentwickelt werden. Am Dienstag 29. Oktober 2013, gibt es einen zweiten Videodreh – neugirige Besucher können das Event im Publikum verfolgen. Hier das passende Facebook-Event: Jakes Video-Recording, Private Party.

26. Okt 2013  |    |  Kunst,Medienkunst,Mitglieder,Party  |  » 5 Kommentare

Upcycling-Art in Stammheim

Ein Riesenzollstock als Upcycling-Projekt aus alten Gerüstbohlen steht seit Pfingsten 2013 im Stammheimer Schlosspark in Köln und ist ganz praktisch als Sitzbank mit Rheinblick zu benutzen. Die Dingfabrik hat mit ihrem Lasercutter und praktischer Hilfe das Kunstprojekt von Petra Jacobs und Birgit Urbanus unterstützt.

„KUNSTAMLAUFENDENMETER ist ein Kunstgegenstand, aber auch eine Ruhebank, eine Begegnungsstätte und ein Spiel mit unseren Sehgewohnheiten. Ein Alltagsgegenstand, der jedem bekannt ist, aber zugleich ein Kunstobjekt, das ein Lächeln auf die Lippen zaubert, zu sehen ab sofort im Stammheimer Schlosspark. Gefertigt wurde das Projekt aus alten Gerüstbohlen. Von unzähligen Spuren der Bauarbeiterfüße und festsitzenden Zementresten befreit sind die Bohlen bereit für den Einstieg in die Welt der Kunst. Alte Schrauben aus Schiffsruinen, recycelte Hinweisschilder und Stencilschrift komplettieren das Gesamtkunstwerk.“

22. Mai 2013  |    |  Kunst  |  » 21 Kommentare