Workshop: PureData für Einsteiger

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PureData ist eine open-source “visuelle Programmiersprache”, auch Patching-Language genannt. Mit PureData kann man sich alle möglichen erdenklichen elektronischen Musikinstrumente zusammenprogrammieren. Und nicht nur das: auch lässt sich Konnektivität zwischen Hard- und Software herstellen: also Controller, Software, Musik- und Klang kombinieren.

Attraktiv an PureData ist zusätzlich, dass es kostenlos erhältlich und open-source ist, und es auf sehr vielen Plattformen läuft: OS-X, Windows, Linux. Selbst auf einem Raspberry Pi kann man PureData relativ schnell lauffähig machen! Mit der libpd kann man auch Musikinstrumente und Controller für iOS und Android herstellen.

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Dieser Workshop will einen Einstieg in das Thema “PureData” für Einsteiger liefern. Wir möchten euch die Grundlagen vermitteln, die man bei der Arbeit mit PureData braucht. Wir helfen bei der Installation und räumen Probleme aus dem Weg, um selbstständig mit PureData zu arbeiten. Erste kleine Projekte (z.B. ein Synthesizer oder ein Sampler) sollen von den Teilnehmern realisiert werden.

Der Workshop wird von Martin Wisniowski und Diedrich Störmer geleitet. Beide arbeiten seit einem Jahr intensiv mit PureData. Martin Wisniowski bringt darüber hinaus jahrelange Programmiererfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen mit, unter anderem auch im Bereich der Musik-, Multimedia-Programmierung und Musik-Produktion.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 15 Teilnehmer.
Teilnahmebeitrag für Mitglieder € 10,-, Nichtmitglieder € 25,-. Die Einnahmen/Gewinne gehen voll an den Verein oder werden in neue Ausrüstung für den Verein umgesetzt.

Bringt am besten eure Computer und Plattformen mit, welche ihr mit PureData benutzen wollt. Wenn ihr Controller bauen möchtet, bringt bitte auch entsprechende Hardware mit. Es kann ebenfalls nicht schaden, MIDI-Controller oder MIDI-Tastaturen mitzubringen.

Die Anmeldung findest du auf unserer Veranstaltungs-Seite.

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10. Apr 2014  |    |  Ankündigung,Medienkunst,Workshops  |  » 9 Kommentare

PASSAGEN14 – Workshops in der Dingfabrik

Zu den PASSAGEN2014 wird es ergänzend zu der Ausstellung in der Dingfabrik und der Ausstellung FOLD bei Superartitecture in Ehrenfeld eine Reihe von Workshops geben.

Folgende Workshops hat die Dingfabrik im Angebot – es ist keine Anmeldung nötig. Kommt einfach vorbei!

Am Freitag, 17.1.2014 lädt die Dingfabrik zur Dingfabrik-Eröffnungsparty ein.

Mandala-Aquarell-Workshop

Am Dienstag den 14.01. und am Donnerstag 16.01. findet jeweils ab 18:00 in der Dingfabrik der Mandala-Aquarell-Workshop “Finde Deine Mitte” mit Patricia Ricci statt.
Lass Dich von der Ausstellung vor Ort inspirieren und gestalte Dein persönliches Energiebild zum Mitnehmen.
Deine Intuition, Kreativität und die Künstlerin Patricia Ricci begleiten Dich gerne dabei!

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WOOLOVERS-Upcycling

Im Winter lieben wir unsere kuscheligen Wollpullover über alles. Was aber, wenn die Waschmaschine oder der Wäschetrockner unseren Liebling radikal in eine neue Form verwandelt hat? Was, wenn die Modewelle eine andere Generation Kleidung heranschwemmt? Was, wenn man langsam dem altgedienten Pullover wie einem Kokon entwächst?

Da hilft nur: umwandeln, recyceln und upcyceln in WOOLOVERS.

Im ihrem 2.Leben dienen sie nun als bequemes Sitzmöbel, als ungewöhnliches Bodenkissen, als kuscheliger Wärmflaschenbezug oder einfach nur als spannendes Objekt.

Am Samstag, dem 18.01.2014 zwischen 15:00 – 17:00 kann man im offenen Workshop selbst kreativ werden und eigene kleine WOOLOVER-Objekte erstellen. Ein Workshop von Birgit Urbanus.

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Freies Origami-Falten

Hans-Werner Guth wird mit Interessierten (modulares) Origami falten. Beim modularen Origami werden größere Strukturen aus kleineren gefalteten Objekten zusammengesetzt. Seine Arbeiten präsentiert er regelmäßig auf Facebook, bei Picasa und auf Twitter.

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Jake Rathburn Live – inoffizielle Neueröffnung

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Es ist nunmehr schon ein paar Wochen her, als Jake Rathburn ein kleines “Wohnzimmer-Konzert” bei uns in der Dingfabrik gegeben hat. Jake Rathburn ist ein Indie-Musiker aus den USA, der momentan selbstorganisiert durch Europa tourt und Konzerte gibt – sei es im Wohnzimmer, im Hackerspace, in Cafés – oder eben auch in der Dingfabrik! Wir nahmen das Konzert zum Anlass, die Dingfabrik nach dem Umzug “inoffiziell” zu eröffnen. Vor knapp 30 Zuschauern spielte Jake Rathburn seine Musik – inszeniert von zwei Videobeamern, welche von Nodepond, Dingfabrik gestaltet wurden.

Das ganze war so erfolgreich, dass Jake beschlossen hat, Ende Oktober nochmals in der Dingfabrik vorbeizukommen. Mit der Dingfabrik wird die “visuelle Sprache” weiterentwickelt werden. Am Dienstag 29. Oktober 2013, gibt es einen zweiten Videodreh – neugirige Besucher können das Event im Publikum verfolgen. Hier das passende Facebook-Event: Jakes Video-Recording, Private Party.

26. Okt 2013  |    |  Kunst,Medienkunst,Mitglieder,Party  |  » 5 Kommentare

Projection Mapping auf der GIYDA / plan12

Bei der Abschlussveranstaltung der GIYDA (Grow-it-yourself Design & Architecture) im Rahmen der Kölner Architektur-Biennale plan12 hat die Dingfabrik ein spontanes Projection-Mapping veranstaltet. Genutzt wurden Podest-Elemente aus der Ausstellung, die sich durch Material, Farbe und Form hervorragend für ein Mapping geeignet haben. Die Elemente wurden in der Nähe der Tanzfläche drapiert und ein Videobeamer in vier Meter Höhe angebracht. Die Ausgangslage für ein Projection Mapping war also gut!

Thematisch ging es dieses Mal (im Vergleich zur Evoke 2012) um reine Farb- und Formenspiele um Kontext zur Musik.

8. Okt 2012  |    |  GIYDA,Medienkunst  |  » Kommentieren

Ding des Monats Aug. 2012: Projection-Mapping Evoke 2012

Evoke 2012 – die Dingfabrik war dabei!

Die Dingfabrik wurde eingeladen, zu der diesjährigen Evoke ein sogenanntes “Projektion-Mapping” zu erstellen. Die Evoke ist eine renommierte, jährlich in Köln stattfindende “Demoszeneparty“. Dabei treffen sich Computerkünstler aus ganz Europa, um sich in Wettbewerben der Grafikanimationen und Musik gegenseitig zu überbieten. Die Wettbewerbe werden flankiert von Musikdarbietungen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen.

“Projektion-Mapping” ist ein noch relativ neues künsterisches Medium. Dabei werden Objekte von Videobeamern exakt ausgeleuchtet – diese Objekte bekommen eine “animierte, zweite Haut” und wirken dadurch “hyper-real” und brechen somit bekannte Sehgewohnheiten.

Innerhalb von drei Wochen haben Mitglieder der Dingfabrik ihren Beitrag zur Evoke 2012 vorbereitet: Es wurde ein Objekt entworfen und die passende Software geschrieben. Was bis dahin eine Idee war, wurde dann direkt vor Ort in den AbenteuerHallen Kalk zum ersten Mal realsisiert: Das Objekt wurde aus quadratischen Pappkartons gebaut, räumlich-architektonisch im Raum inszeniert, und mit einer weißen Papiertextur überzogen. Angestrahlt wurde es von zwei lichtstarken Videobeamern – und das von zwei Seiten, so dass das Objekt “als Ganzes” animiert werden konnte. Zusätzlich bot ein Webserver den Teilnehmern der Evoke 2012 via Intranet die Möglichkeit, selbst Videos auf das Projection-Mapping Objekt hochzuladen.

Die Software wurde selbst geschrieben. Zum Einsatz kamen dabei: Quartz Composer, Love2D, Lua, xml, php, html und css.

Alex und nodepond, die treibenden Kräfte hinter dem Projection-Mapping Projekt, wollen die Technologie in den nächsten Wochen und Monaten entscheidend weiterentwickeln. Neue Termine mit neuen Projection-Mappings wird es in Kürze wieder geben!

Das Ganze war eine tolle Sache und ist damit das “Ding des Monats August 2012″.