Ding des Monats Juni: Punktschweißgerät

Reinhard und Roland befassen sich viel mit Lithium-Akkus und suchten schon länger nach einer Möglichkeit diese schonend elektrisch miteinander zu verbinden. Zudem wurden für den Roboter von Alex ganz bestimmte Zellen benötigt. Löten geht nicht gut, oder wird zu heiß, Kleben geht natürlich auch nicht. Das Beste wäre ein Schweiß-Verfahren. Das entsprechende Gerät wurde extra dafür gebaut – unser neues Punktschweißgerät.

30. Jun 2015  |    |  Ding des Monats,Neues,Werkstatt  |  » Kommentieren

DingFabrik trifft chaos cologne

Parallel zum Euleneierzählen im Kölner Zoo war die DingFabrik
mit Workshops, Vorträgen und einem Strick-Mob auf der 1c2
vertreten.
Die Konferenz für Hacktivisten, Artisten und Maker, vom 16. bis 17. Mai in der KHM, griff technische, wie künstlerische Aspekte unter dem Motto EDGE OF CONTROL auf.

Chikie vermittelte in ihrem Workshop die Basics des Strickens.
Die Teilnehmer lernten die ersten Schritte zur Verwirklichung
eigener Strick-Produkte.

Kliment hat einen Vortrag über die (Un)Sicherheit verschiedener
drahtloser Haushaltsgeräte gehalten.  zum Vortrag

Kliment (Dingfabrik Köln) während seines Vortrages DOES YOUR DOORBELL HAVE A FIREWALL

„DOES YOUR DOORBELL HAVE A FIREWALL?“

 

Norbert (DingFabrik) und The eXperimental Robot Project

Norbert berichtete über The eXperimental Robot Project, ein Open-Hardware-Projekt zur Entwicklung eines Roboters, der auf zwei Beinen gehen kann. zum Vortrag

 

Aus dem leeren Inneren eines blauen Rollkoffers quillt die gestrickte cozy chaos art.

 

Aus dem Nichts strickte illustrantin und die crowd eine raumgreifende Textilie, die sich aus einem blauen Rollkoffer schmiegte, und wurde selbst zur lebendigen, sich ständig verändernden Plastik.

In Intervallen stattfindende Micro-Seminare vermittelten das Knowhow der Strumpfhackenstrickerei.

Die textile Plastik lädt vom 29.5. bis 21.06.2015 im Neuen Kunstverein
Wuppertal im cozy chaos zum Mitstricken ein. zum Video

 

Ding des Monats April

Der Pfannenhalter ist aus Esche und Birke Multiplex, Stahlstangen und -Haken und wurde von Pablo gebaut. Er dient zum Aufhängen von Pfannen und zum Abstellen von Töpfen/Deckeln und ist eine super Platzersparnis in engen Küchen, aber seht doch selbst:

 

8. Apr 2015  |    |  Ding des Monats,Neues,Werkstatt  |  » Kommentieren

Ding des Monats März

„Schale, erster Versuch“ nennt Felix seine Arbeit aus aufeinander geleimten Holz-„Ringen“ aus je 12 Segmenten. Verwendet hat er Lärchenholz und Bankirai und die Schale dann gedrechselt. Das ganze ist sowohl vom Aufbau wie auch von den verwendeten Holzarten nur ein Experiment für eine geplante Serie von Schalen.

21. Mrz 2015  |    |  Ding des Monats,Neues,Werkstatt  |  » Kommentieren

Ding des Monats Mai

Hans-Werner hat wieder etwas mit Papier gemacht. Einen schönen stabilen Bilderrahmen – Natürlich Modular. Diese Objekte und auch viele weitere Faltungen und Bilder sind auch auf seiner Fotosammlung zu finden.

24. Mai 2014  |    |  Ding des Monats,Neues  |  » 2 Kommentare

Ding des Monats März

Ding des Monats ist dieses mal die Fledermaus-Lichtschranke von Lukas und Martin.

Mausohr_01An den Einflug eines Fledermausquartiers in einem alten Dachstuhl sollte eine Lichtschranke montiert werden, um Fledermäuse zu zählen. Jedoch sind kommerzielle Lichtschranken für diesen Einsatzzweck nicht wirklich benutzbar. Zum einen sind diese sehr teuer, zum anderen nur rechteckig erhältlich, was bei einem dreieckigen Einflug Probleme bereiten kann. Fledermäuse merken sich die Form des Einflugs und würden ihr Quartier somit nicht wiederfinden können. Es musste also ein Eigenbau her.

Lichtschranke_03

Nach reichlicher Überlegung und einigen Versuchen mit Lasern, IR-Transistoren und einigen weiteren Bauteilkombinationen wurden letztendlich LEDs und IR-Transistoren in kleine Röhrchen gepackt, und – geklemmt in eine Doppelstegplatte – gegeneinander ausgerichtet.
Das ganze wurde dann zur Stablität mit Aluminium-Profilen als Abstandhalter und Siebdruckplatten als „Gehäuse“ versehen.

2014-02-28_05.30.07Als Elektronik wurde in diesem Projekt ein Beaglebone Black (als Kommunikationsgateway und Logging-Device) und ein Arduino Mega 2560 (als Input-Device) sowie ein paar weitere Komponenten wie z.B. eine Echtzeituhr, ein 3G-Stick und ein Wetterdatenempfänger von ELV verbaut. Da die Arduino-Libraries viel zu langsam sind, um alle Lichtschranken effektiv durchscannen zu können, wurde das Programm für den ATMega2560 direkt in C implementiert, ohne Arduino-Bibliotheken zu nutzen.

Ausserdem wurde ein kleines Protokoll entwickelt, um die Übertragung der Daten über die serielle Schnittstelle etwas robuster gegen Fehler zu machen.

Screen Shot 2014-03-16 at 18.54.12Die Lichtschranke wurde am 8. März 2014 an ihrem Einsatzort montiert, und wie es nun mal so ist gab es auch direkt die ersten Probleme, zum Glück aber nur kleine und lösbare. Zum einen hatte der 3G-Stick keinen Empfang, dafür wurde später noch eine Antenne montiert, was das Problem behob. Leider sind einige der Lichtschranken nicht ganz exakt ausgerichtet, und geben daher fehlerhafte Daten, diese scheinen bis jetzt aber nicht wirklich tragisch da diese nur vereinzelt und nur auf einer der beiden Ebenen auftreten.

Als letztes noch ein Bild vom Einbau:

Lichtschranke_01

Mehr Infos sowie Links zur verwendeten Software unter https://lukas.im/blog/2014/03/14/flederschranke/

16. Mrz 2014  |    |  Ding des Monats,Neues,Tiere  |  » 9 Kommentare

Ding des Monats Februar

Wir haben jetzt einen „Zyklon-Abscheider“! Das ist einen Staubsauger der Staub und Späne der Holzwerkstatt günstiger aufsammeln kann, da keine Staubsaugerbeutel benötigt werden. Ermöglicht wurde dieses durch eine Anleitung, einen alten Staubsauger und Kurt.

9. Feb 2014  |    |  Ding des Monats,Neues,Werkstatt  |  » 17 Kommentare

Ding des Monats Dezember

Pablo hat einen Oberfrästisch für unsere Oberfräse gebaut. Sie hat einen Absaugstutzen und ist mobil einsetzbar.

Die dazu gehörige Bauanleitung wollen wir natürlich nicht vorenthalten

Hier sind ein paar Frühstücksbrettchen die damit erstellt wurden.

29. Dez 2013  |    |  Ding des Monats  |  » 13 Kommentare

Ding des Monats März 2013

Harald hat eine Esstischlampe mit den Dimensionen 500 x 75 x 9 mm aus HDF ausgelasert. Als Leuchtmittel dienen zwei 7W-Flächen-LED von Pollin, die zur Zeit auf 5,8W gedrosselt sind, damit man die Sonnenbrillen beim Essen ausziehen kann.

Das Alublech ist völlig versenkt und dient der Kühlung und dem Zugang zu den Leuchtmitteln. Die Stromversorgung wird über zwei Stahlseile gemacht, mit denen die Lampe an der Decke befestigt ist.

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9. Mrz 2013  |    |  Ding des Monats,Werkstatt  |  » 16 Kommentare

Ding des Monats 11/2012 – Biofeedback mit Arduino

Vorstellung eines Gerätes zur Messung der Herzfrequenzvariablität und Auswertung

Arduino Pulsmonitor mit Excelauswertung (1)

Arduino Pulsmonitor mit Excelauswertung (1)

Die Idee

Die Idee für dieses Projekt entstand nach der Teilnahme an einem Gesundheitsworkshop, auf dem ich erfuhr, dass aus der Asymmetrie des Herzschlags beim Ein- und Ausatmen (Respiratorische Sinusarrhythmie) auf den Stresslevel und die Erholungsfähigkeit geschlossen werden kann (Herzfrequenzvariabilität, Alles über …). Auf dem Markt  sind kommerzielle Produkte erhältlich (Stresspilot), haben aber auch ihren Preis, ein Selbstbau ist mit geringem Aufwand möglich und auch für den Hobbyelektroniker machbar. Die Recherche nach der Messbarkeit der Herzfrequenz führte mich über die Webseiten von Felix Opatz und  Embedded Lab, auf denen das Messprinzip erläutert wird und verschiedenen Versuchsaufbauten auf dem Steckbrett zu einer Schaltung als Kombination der Vorschläge der vorgenannten Webseiten.

Schaltungs- und Platinenentwicklung

Nach ersten Versuchen, den benötigten Sensor nach dem Verfahren der Pulsoxymetrie  diskret aus IR-LED und Fototransistor bzw. aus einer Gabellichtschranke aufzubauen, wurde aus Gründen der besseren Tragbarkeit doch auf ein kommerziell erhältliches Produkt zurückgegriffen (Cardio Ohrclip).

Pulsmesser auf dem Steckbrett

Die Schaltung wurde zunächst auf dem Steckbrett aufgebaut und optimiert. Die finale Schaltung wurde in Eagle erstellt und layoutet und auf einer doppelseitigen Leiterplatte als Shield für den Arduino realisiert. Die Platine wurde im Fotopositivverfahren belichtet und mit Natriumpersulfat in einer selbst gebauten Küvette geätzt. Eagle Layoutdaten stehen zum Download bereit.

PulsMon Shield auf einem Arduino Uno

Funktionsprinzip der Schaltung

Im verwendeteten Cardio Ohrclip befindet sich eine IR-LED und ein Fototransistor. Die IR-LED sollte ursprünglich mit einer Konstantstromquelle betrieben werden. Bei vermeintlich konstanter Spannungsversorgung über USB – wie hier aus dem Arduino – ist der Betrieb leider nur über einen Vorwiderstand (180R) auch ausreichend stabil. Die IR-LED wird damit bei 20mA betrieben. Das reflektierte Licht der LED wird mit dem Fototransistor detektiert, über den Kollektorwiderstand abgegriffen und zunächst über einen passiven Tiefpass (Fg=4,8Hz ) geleitet und mit einem Spannungsfolger gepuffert. Es folgen zwei Bandpässe bestehend jeweils aus passivem Hochpass und aktivem Tiefpass (Fg=0,72Hz-2,34Hz ) mit dazwischen geschalteter Abschwächung. Beide Verstärkerstufen haben eine Verstärkung von 46x. Ein Komparator mit Hysterese sorgt für eine Digitalisierung des Signals.  Das Signal wird auf einen Digitaleingang des Arduinos gelegt. Möglicherweise ist bei anderen Cardio Clips eine Anpassung des Arbeitspunktes und / oder der Verstärkung durchzuführen. Die Spannung am Kollektor des Fotowiderstands sollte etwa 1,6 – 2V betragen (Gleichlichtanteil). Das nutzbare Signal ist zwischen den Verstärkerstufen ca. 100mV-pp. Über den Trimmer wird die Verstärkung so eingestellt, dass die LED im Rhythmus des Herzschlags auf ihre maximale Helligkeit kommt. In den meisten Fällen reicht die Einstellung auf maximales Signal aus. Manchmal muss man ein wenig suchen, bis man die richtige Stelle am Ohrläppchen gefunden hat.

Gehäuse

Das Gehäuse wurde in Inkscape designt und in 3mm Pappel Sperrholz auf dem Lasercutter hergestellt. Download Inkscape Datei

Das Programm

Im Arduino Programm wird die Zeitspanne zwischen den fallenden Signalflanken gemessen und als Pulsrate und deren Mittelwert der letzten 10 Messungen auf dem LCD Display ausgegeben. Mit der Excel Tabelle im Programmpaket können die Daten grafisch dargestellt werden. Zusätzlich bietet die Tabelle Auswertungen im Sinne der HRV-Therapie. Die Kommunikation von Excel zum Arduino übernimmt  PLX-DAQ, das, je länger ich mich damit beschäftige immer mehr zu einem meiner Lieblingsprogramme wird.

Excel Auswertung Pulsmessung (2)

Excel Auswertung Pulsmessung (1)

Excel Auswertung Pulsmessung (2)

Die Auswertung der Messungen ist mit Excel sehr gut möglich. Hier oder hier wird gezeigt, was mit einem kommerziellen Gerät auswertbar ist, in der Excel Tabelle ist ein Teil dieser Auswertungen realisiert. Das Arduino Programm hat verschiedene Möglichkeiten der Datenausgabe. Beispiele zur grafischen Darstellung werden im readme.txt des Arduino Programmpaketes beschrieben.

Da keine Interaktion mit dem Arduino Programm erfolgen muss, kann das Gerät an jedem Computer mit USB Anschluss betrieben werden. Lediglich der Treiber für die USB Schnittstelle des Arduino muss auf dem Rechner installiert werden. Das Programm erkennt automatisch, ob PLX-DAQ und Excel genutzt wird, alternativ können die Messwerte über ein Terminalprogramm (z.B. HTerm, CuteCom o.ä.) dargestellt werden.  Als weitere Software zur grafischen Darstellung der Daten ist auch StampPlot geeignet. Eine Lite-Version ist auch verfügbar. Für nicht kommerzielle Anwendung sind diese beiden Programme kostenlos.

Grafische Darstellung mit StampPlot Pro

StampPlot Lite

An zwei Punkten der Schaltung werden die analogen Spannungspegel abgegriffen und auf die AD-Wandlereingänge A0 und A1 des Arduino geführt. Damit sind Realtime-Messungen des Arbeitspunktes des Fototransistors und des Signals zwischen den beiden Verstärkerstufen mit dem Programm lxardoscope möglich. Das Arduino Programm hat dafür eine eingebaute Diagnose Routine. Die Aktivierung ist in der readme.txt beschrieben.

Messung der analogen Signale an A0 und A1 mit lxardoscope

Messung der analogen Signale an A0 und A1 mit lxardoscope

Fragen zum Gerät und zur Software beantwortet euch Reinhard.

19. Nov 2012  |    |  Ding des Monats  |  » Kommentieren