Tag der offenen Tür – Aktionstag der Offenen Werkstätten

Der Verbund offener Werkstätten hat auch dieses Jahr wieder einen bundesweiten Aktionstag der offenen Werkstätten ins Leben gerufen. Ziel des Aktionstages ist es, zu zeigen, was offene Infrastruktur bedeutet. Auch wir in Köln waren dabei und hatte an diesem gemütlichen Samstag ein dutzend Leute zu Besuch. Viel Interesse galt den 3D-Druckern und der Ausstattung der Dingfabrik.

Für die meisten Teilnehmer war es der Erstbesuch in der Dingfabrik und etwa sechzig Prozent haben angekündigt, zumindest mal an einem Bastelnachmittag wieder zu kommen.

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11. Mai 2013  |    |  Misc  |  » 9 Kommentare

Dingfabrik goes Siebdruck und Fotowerkstatt

Die Dingfabrik will ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern. Wir planen die Einrichtung einer Siebdruckwerkstatt einem Fotolabor – zwei Dinge die in letzter Zeit häufig nachgefragt wurden.

Da momentan Platzmangel in der Dingfabrik besteht möchten wir schon jetzt mit Interessenten und zukünftigen Nutzern der Siebdruck- und Fotowerkstatt sprechen, um die Aktion besser zu konzertieren. Also: meldet euch! Wir freuen uns über alle Aktiven und Unterstützer!

Wir suchen also jetzt schon Leute, die Lust haben, unser Vorhaben zu unterstützen: T-Shirt-Freaks, Textil-Designer, Kissen-, Mode- und Accessoire-Macher sind dabei besonders willkommen. Das Fotolabor hilft bei der Belichtung der Siebdruck-Vorlagen, aber auch beim Experimentieren, beim Erstellen von Klein- und Großformaten.

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4. Jan 2013  |    |  Ankündigung,Neues,Werkstatt  |  » 1 Kommentar

Projection Mapping auf der GIYDA / plan12

Bei der Abschlussveranstaltung der GIYDA (Grow-it-yourself Design & Architecture) im Rahmen der Kölner Architektur-Biennale plan12 hat die Dingfabrik ein spontanes Projection-Mapping veranstaltet. Genutzt wurden Podest-Elemente aus der Ausstellung, die sich durch Material, Farbe und Form hervorragend für ein Mapping geeignet haben. Die Elemente wurden in der Nähe der Tanzfläche drapiert und ein Videobeamer in vier Meter Höhe angebracht. Die Ausgangslage für ein Projection Mapping war also gut!

Thematisch ging es dieses Mal (im Vergleich zur Evoke 2012) um reine Farb- und Formenspiele um Kontext zur Musik.

8. Okt 2012  |    |  GIYDA,Medienkunst  |  » Kommentieren

Ding des Monats Aug. 2012: Projection-Mapping Evoke 2012

Evoke 2012 – die Dingfabrik war dabei!

Die Dingfabrik wurde eingeladen, zu der diesjährigen Evoke ein sogenanntes “Projektion-Mapping” zu erstellen. Die Evoke ist eine renommierte, jährlich in Köln stattfindende “Demoszeneparty“. Dabei treffen sich Computerkünstler aus ganz Europa, um sich in Wettbewerben der Grafikanimationen und Musik gegenseitig zu überbieten. Die Wettbewerbe werden flankiert von Musikdarbietungen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen.

“Projektion-Mapping” ist ein noch relativ neues künsterisches Medium. Dabei werden Objekte von Videobeamern exakt ausgeleuchtet – diese Objekte bekommen eine “animierte, zweite Haut” und wirken dadurch “hyper-real” und brechen somit bekannte Sehgewohnheiten.

Innerhalb von drei Wochen haben Mitglieder der Dingfabrik ihren Beitrag zur Evoke 2012 vorbereitet: Es wurde ein Objekt entworfen und die passende Software geschrieben. Was bis dahin eine Idee war, wurde dann direkt vor Ort in den AbenteuerHallen Kalk zum ersten Mal realsisiert: Das Objekt wurde aus quadratischen Pappkartons gebaut, räumlich-architektonisch im Raum inszeniert, und mit einer weißen Papiertextur überzogen. Angestrahlt wurde es von zwei lichtstarken Videobeamern – und das von zwei Seiten, so dass das Objekt “als Ganzes” animiert werden konnte. Zusätzlich bot ein Webserver den Teilnehmern der Evoke 2012 via Intranet die Möglichkeit, selbst Videos auf das Projection-Mapping Objekt hochzuladen.

Die Software wurde selbst geschrieben. Zum Einsatz kamen dabei: Quartz Composer, Love2D, Lua, xml, php, html und css.

Alex und nodepond, die treibenden Kräfte hinter dem Projection-Mapping Projekt, wollen die Technologie in den nächsten Wochen und Monaten entscheidend weiterentwickeln. Neue Termine mit neuen Projection-Mappings wird es in Kürze wieder geben!

Das Ganze war eine tolle Sache und ist damit das “Ding des Monats August 2012″.

Repair Café Nummer 3 im Coworking Cologne

Samstag, 28. Juli 2012 – Das dritte Repair Café der Dingfabrik fand statt. Ab 15.00 Uhr fanden sich Freunde der Reparatur, Medienvertreter und Publikum mit defekten Gerätschaften im Coworkingspace Gasmotorenfabrik in Köln-Mülheim ein. Der zunächst etwas schleppend verlaufende Nachmittag nahm schon bald an Fahrt auf: Mehr und mehr Gäste bevölkerten die Szenerie – es wurde getüftelt, geschraubt und gefachsimpelt. Von insgesamt 14 Geräten wurden an diesem Nachmittag ganze 12 wieder in Stand gesetzt. Neben Laptops und Küchengeräten gab es auch ein paar eher exotische Dinge auf der Reparaturliste: Ein altes Radioempfangsgerät aus den 70er Jahren, einen sogenannten Muffelofen (in welchem man Tonteile backen kann) und eine Retro-Computerspiel-Uhr im “PONG”-Design. Für besonderes Amüsement sorgte eine motorisierte Kaffeemühle, die unter dem Gehäuse komplett in Kaffeepulver gehüllt war – kein Wunder, dass sich da nichts mehr tat!

Erfreulich aufgenommen wurden die großen Räumlichkeiten des Coworking-Spaces Gasmotorenfabrik – welche deutlich mehr Platz bieten, als der Solution Space, in dem das Event die ersten beiden Male stattfand. Außerdem konnten direkt neben an die Vereinsräume der Dingfabrik besichtigt werden.

Auch etwas anderes war Neu an diesem Nachmittag: Unter den Gästen waren Leute aus der gesamten Republik, die an der Idee des Repair Cafés interessiert sind. Es könnte sein, dass es schon bald auch ein Repair Café in Aachen, Düsseldorf oder Berlin geben wird. Der Impuls “Repair Café” pflanzt sich weiter fort.

Interessierte können gerne auch die Artikel zum ersten und zweiten Repair Café lesen. Das nächste Kölner Repair Café dürfte in etwa zwei Monaten wieder stattfinden.

Kontakt kann man mit uns per E-Mail unter repaircafe@dingfabrik.de aufnehmen.

29. Jul 2012  |    |  Repair Café  |  » 3 Kommentare

Das zweite “Repair Café” der Dingfabrik

Gedrängelt ging es zu beim zweiten “Repair Café”, welches die Dingfabrik zusammen mit dem Solution Space am Brüsseler Platz organisiert hat. Gedrängelt deswegen, weil das Interesse an unserem Vorhaben sehr groß war. Viele sind gekommen, überall standen defekte Geräte – es wurde geschraubt, getüftelt und gelötet. Doch was ist das überhaupt, ein Repair Café?

Die Idee kommt ursprünglich aus den Niederlande und ist eine nachhaltige: Anstatt alte Geräte oder Dinge mit Defekt wegzuwefen, wird der Versuch unternommen, diese zu reparieren. In entspannter Atmosphäre, bei einem Kaffee und mit Gleichgesinnten, die Ähnliches vorhaben. Die Mitglieder der Dingfabrik bieten bei den Reperaturvorhaben möglichst viel Hilfe und Unterstützung an – doch die Besitzer selbst sollen diejenigen sein, die ihre Mitbringsel wieder fit machen.

Auch beim zweiten Repair Café am 3. Juni 2012 wurden eine Menge Geräte mitgebracht: Laptops, Computer, iPods, ein Möbelstück, Drucker und alte Audioverstärker. Gemeinsam hat es auch dieses mal wieder gut funktioniert: Es konnten etliche Dinge repariert werden. Die Besitzer gingen gut gelaunt nach Hause, und auch wir DingFabrikanten hatten einen guten Tag.

Eingebettet war die Aktion in den “Aktionstag Nachhaltigkeit“, bei dem bundesweit verschieden Veranstaltungen ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit gesetzt haben.

Äußert groß war deshalb dieses Mal auch die Resonanz der Medien auf das Vorhaben Repair Café. Etliche Medienberichte wurden über die Veranstaltung verfasst – unter anderem ein Bericht im Spiegel, im Kölner Stadtanzeiger, ZDF heute, Hallo Deutschland, ZDF heute nacht, Radio Energy, WDR 3 Resonanzen – und auch ein Kamerateam vom ARD Panorama war vor Ort.  (Weitere Medienberichte werden auf der Seite “Dingfabrik in den Medien” gesammelt.)

Das nächste Repair Café wird bereits geplant. Es wird voraussichtlich Ende Juli stattfinden. Sollten sich Bastler und Freunde der Nachhaltigkeit finden, denen das Motto “Reparieren statt Wegwerfen” am Herz liegt…die Dingfabrik freut sich über jede Unterstützung der Aktion! Insbesondere “Reparateure” und Leute, die am Austausch interessiert sind, sind herzlich willkommen.

15. Jun 2012  |    |  Misc  |  » 2 Kommentare

Reparieren statt Wegwerfen in den Medien

Das zweite Repair Café der Dingfabrik ist auf reges Interesse gestoßen – nicht nur bei den Teilnehmern. Auch unterschiedliche Medien wie WDR, ARD und ZDF haben Interesse an unserem Sonntagsereignis gefunden. In der ZDF-Mediathek gibt es noch bis Ende der Woche den Bericht von ZDF heute nacht zu sehen (ab Minute 3.30).

Darüber hinaus sammeln wir Medienbeiträge über die Dingfabrik jetzt auf dieser Seite: Dingfabrik in den Medien.

6. Jun 2012  |    |  Misc  |  » Kommentieren

Ding des Monats Mai 2012: CNC-Pixelburner

Thorin, Mitglied der Dingfabrik, überraschte uns mit einem relativ spontanen Projekt – welches sich großer Beliebtheit erfreut. Aus zwei an sich nicht zusammengehörenden Werkzeugen, die bei uns regelmäßig im Gebrauch sind, schuf er ein neues Tool: Eine Art “Gravier-Brenner”. Mithilfe eines  alten Lötkolben hat er die CNC-Maschine umfunktioniert.

Mit einem selbstgeschriebenen Computerskript lassen sich Bilder in ein 1bit-Raster-Muster umwandeln. Das Bild kann mittels Fräse und Lötkolben nun in ein Stück Holz gebrannt werden. Das Resultat kann sich sehen lassen!

Zusammenbau und Funktionsweise:

1. Benutzt wird ein alter Lötkolben. Dieser wird an die CNC-Halterung montiert und die Lötkolbenspitze in Form gebogen, so dass sie senkrecht auf das eingespannte Material gesetzt werden kann.

2. Um ein Bild auf dem Werkstück umzusetzen, muss erstmal ein sogenannter “G-Code” für die CNC-Maschine generiert werden. Dazu hat Thorin ein kleines Skript in PHP geschrieben (welches er in Kürze veröffentlichen möchte!). Das Skript generiert aus einem Bild ein “1-Bit-Muster”, also ein reines schwarz-weiß Bild. Die schwarzen Teile werden in G-Code umgesetzt und auf die CNC-Maschine übertragen, so dass diese in das Material gebrannt werden können. Das Skript hat auch eine Browser-Preview.

3. An der Halterung des Lötkolbens ist ein Kontaktsensor montiert (an der Stelle, an dem das silberne Blech an die Befestigungsschraube trifft – zu sehen nur im ersten Bild der Galerie). Somit ist der Lötkolben in der Lage, selbstständig seine Position auf dem Werkstück zu erkennen.

4. Dann geht´s los: Die Maschine wird in Betrieb genommen – es werden also die schwarzen Stellen des Bildes durch Brennen auf das Werkstück übertragen – und  man kann zusehen, wie der “Gravier-Brenner” seine Arbeit aufnimmt!

12. Mai 2012  |    |  Ding des Monats,Misc,Neues  |  » 4 Kommentare

Dingfabrik-Projekte auf dem Advance Hackathon 2012

Letztes Wochenende fand in den Räumlichkeiten des Coworking Cologne der sogenannte “Advance Hackathon” statt. Das von Medien NRW, Railslove und 9Elements initiierte Event hat etwa 80 begabten und motivierten Programmieren die Möglichkeit geboten, sich ein ganzes Wochenende lang eigenen Projekten zu widmen. Auch eine handvoll Dingfabrikanten war unter den Hackern des Hackathons. Mit LuaCrumbs, Eule und Hexabot sind 3 Projekte von Dingfabrikanten entstanden – auch ein viertes Projekt “Beats bauen” von Guido Lorenz war für den Dingfabrik-Kontext sehr interessant.

LuaCrumbs 3D-Visualisierung

LuaCrumbs ist ein Framework für FabLabs und offene Werkstätten, welches das Programmieren von Maschinen deutlich erleichtern soll. So sollen insbesondere auch Einsteiger die Möglichkeit haben, mit einfachen Skripten CNC-Maschinen, Laser-Cutter, Plotter, 3D-Drucker und weitere Maschinen zu programmieren. Das Framework ist seit Oktober 2011 in der Dingfabrik in Entwicklung. Beim Advance Hackathon hat wurde ein 3D-Modul für das Framework programmiert. Mit diesem Tool lässt sich jetzt ein 3D-Preview von LuaCrumbs-Skripten in einen WebGL-Browser anschauen. So kann man jetzt in Ruhe, zum Beispiel auch zu Hause oder unterwegs, an seinen Objekten arbeiten – bevor es beispielsweise in’s FabLab geht um diese Objekte zu realisieren. Link: http://www.nodepond.com/luacrumbs

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Eule

Die “Eule” ist ein Arduino-Drawbot mit Internet-Verbindung und einem einfachen WebInterface. Es lassen sich im Browser einfache Figuren Zeichnen, die nach Druck auf den Button “Eul it” auf den Drawbot übertragen werden. Link: https://github.com/lukas2511/Eule

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Hexabot

Der Hexabot ist ein selbstgebauter Roboter mit 6 Beinen. Vor dem Advance Hackathon konnte der Bot nicht richtig laufen, lediglich unkoordinierte Bewegungen der Motoren / Beine hat er gemacht. Nach dem Hackathon läuft der Bot auf seinen sechs Beinen und läuft und läuft – bis die Batterien leer gehen. https://github.com/lukas2511/Hexabot

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Beats Bauen

Guido Lorenz hat mit Python, OpenCV, Webcam, LEGO- und Hubelino-Steinen einen “physikalischen Stepsequencer” gebaut. Über die Erfassung des Webcam-Bildes werden MIDI-Daten erzeigt und an einen Musik-Client geschickt. Das Projekt hat nicht nur den ersten Preis bei dem Hackathon gewonnen, sondern hat auch bei den Dingfabrikanten für Interesse gesorgt. Wir haben bereits weitere Verbesserungen für den Code diskutiert. Link: https://github.com/superquadratic/beat-bricks

1. Mai 2012  |    |  Misc,Mitglieder,Neues  |  » Kommentieren

Die Dingfabrik beim Wochenendmarkt The Market CGN

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Die Dingfabrik präsentiert sich auf der Veranstaltung “The Market Cologne” in Köln-Ehrenfeld. “The Market” ist ein Wochenendmarkt für grünen Lifestyle in gemütlicher und inspirierender Atmosphäre darf gebummelt, entdeckt, erfahren, diskutiert und gehandelt werden. Flankiert werden die Präsentations- und Verkaufsstände von einem ansprechenden Rahmenprogramm – Bühne und Musikprogramm inklusive. Alles an dem Wochenende dreht sich um die Themen Design, Textil, Produkte, Do-it-yourself, Handmade, Upcycling, Musik, Food, Drinks und mehr. Da darf die Dingfabrik natürlich nicht fehlen.

The Market, 24. und 25. März 2012, Köln-Ehrenfeld. Vogelsanger Straße 231. Auf dem Gelände des Jack in the Box e.V.. Weitere Details auf der TheMarket-Webseite.

22. Mrz 2012  |    |  Ankündigung  |  » Kommentieren